
das fand er wohl lustig - Den positiven Rezensionen sei Dank hab ich mir dieses Buch gekauft da Mathematik nun doch schon einige Jahre her ist und damals was Mengenlehre angeht auch nur an der oberfläche gekratzt wurde. In dem Buch wird zwar die Mengenlehre als wichtige Vorraussetzung hingestellt aber was eine Menge ist, möchte man nicht ausdiskutieren. Liebevolle Erklärungen und einleuchtende Beispiele?? Beweisbeispiele werden mit bla, bla, bla abgekürzt. Na schönen dank auch. Von Lösungen zu den Übungsaufgaben ist auch nichts zu sehen. Enttäuschung pur!!
GRAUENHAFT!!! - Der Klappentext hat mich sehr zuversichtlich gestimmt, endlich ein leicht verständliches Buch zur linearen Algebra zu finden. Um so größer war die Enttäuschung, als ich das Buch dann geliefert bekam. Es ist einfach total abschreckend!1. Man wird von endlosem Text erschlagen2. Herr Beutelspacher redet in Mathematiksprache und Erläuterungen fehlen größtenteils, dafür liest man völlig unangebrachte Kommentare, die angeblich witzig sein sollen. Mathematiksprache ist ja ok, aber nicht in einem Buch, das verspricht, verständlich zu reden!!!3. Keine Graphiken oder Bilder, die den Text anschaulich erklären4. Fast keine Beispiele5. Der Autor rühmt sich mit den 300 Übungsaufgaben-was an für sich schon toll ist, aber sie bringen einem nicht viel, wenn KEINE LÖSUNGEN angegeben werden-wie soll man von diesem Buch denn bitte für eine Prüfung lernen? Unmöglich!Alles in allem: 1 Stern, weil der Autor KEINE DER ABGEGEBENEN VERSPRECHEN ZUR VEREINFACHUNG EINHÄLT!!!
Beutelspacher wird überschätzt - Sicher, man braucht auch Leute, die die Mathematik in der Öffentlichkeit in einem guten Licht darstellen können. Aber daraus folgt keineswegs, dass dieselben Leute auch gute Mathematikbücher schreiben. Das Buch ist typografisch katastrophal (es wirkt, als sei es mit einem Textverarbeitungsprogramm geschrieben worden!) und der betont lockere Stil irgendwann eher nervig. Der Autor versucht, verängstigte Erstsemester an die Hand zu nehmen -- dafür gibt es bessere Möglichkeiten als ein Lehrbuch. Für Leute, die am Stoff interessiert sind, wird das Buch dadurch schwerer zu lesen. Wer Mathematik, Physik oder Informatik studiert, kommt am strengen Formalismus nicht vorbei, Bücher wie dieses zögern das nur etwas hinaus. Empfehlung: Lieber zum Fischer oder einem anderen der Standardwerke greifen. Wenn schon Beutelspacher, dann lieber Das ist o.B.d.A. trivial -- da kommt sein unterhaltsamer Stil gut rüber.
Zum Verstehen geeignet - Das Buch eignet sich sehr gut, um den Stoff parallel zur Vorlesung zu behandeln. Vieles, was in der Vorlesung sehr kurz kommt und nur in einem Definition - Satz - Beweis - Schema auftauscht, wird hier zum Teil ausführlicher, vor allem aber verständlicher erklärt. Das heisst: Wenn man etwas nicht verstanden hat, kann man es sich in diesem Buch nochmal ansehen.Als Nachschlagwerk ist es nicht so gut. Das liegt zunächst an den sehr unübersichtlichen Seiten, bei denen z.B. Definitionen zum größten Teil nicht hervorgehoben, sondern im Fließtext eingebaut und erklärt sind. Außerdem wird der Vorteil, dass alles fließend erklärt wird, hier zum Nachteil: Das Schema Definition - Satz - Beweis ist nur angedeutet, aber nicht so strikt wie in jeder Vorlesung oder z.B. im Fischer. Dadurch kann man nicht immer schnell eine kompakte Definition raussuchen.Zur Prüfungsvorbereitung kann ich persönlich auch nicht so viel mit dem Buch anfangen. Das liegt daran, dass das Verstehen des Stoffs im Vordergrund ist und dadurch m.E. weniger klausurrelevante Aufgaben vorkommen.Zuletzt noch zum Inhalt: Das Buch deckt zwar viele Inhalte ab, aber manche nun doch nicht ganz so umfangreich, wie man es gerne hätte. z.B. wird das Thema Lineare Abbildungen und Matritzen ein klein wenig vernachlässigt. Dennoch ist es vom Inhalt her ausreichend und gut genug, um Lineare Algebra 1 zu verstehen.4 Sterne, weil das Buch unübersichtlich ist und als Nachschlagewerk und zur Klausurvorbereitung nur bedingt nützlich ist. Ansonsten klare Empfehlung zum Verstehen des Stoffs
Ja. Nein. Jein... nur als Ergänzung zu empfehlen - So gut Beutelspacher bei der Popularisierung der Mathematik ist, so unterhaltsam seine Bücher zu vielen Themen sind - dieses Buch gehört leider nicht zu seinen Glanzleistungen. Behandelt wird der Stoff von Lineare Algebra 1, die Präsentation ist kurzweilig, vieles wird genauer erklärt und in Zusammenhänge eingeordnet. Jeder, der Mathematik auf diesem Niveau lehrt, wird einige gute Ideen und Anregungen finden - und als Zweitbuch kann man es gut nebenher lesen, wenn man sich durchs erste Semester Mathematik wurstelt und manchmal der Wald vor Bäumen aus dem Blick zu geraten droht. Zahlreiche Übungsaufgaben auf verschiedensten Niveaus, inklusive kurzer Ankreuztests, helfen tatsächlich gut weiter.Leider verliert sich Beutelspacher in Nebenschauplätzen wie beispielsweise den Quaternionen. Der Schriftsatz ist unruhig, die Gliederung unübersichtlich, zentrale Konzepte gehen schon leicht unter oder werden eher am Rande abgehandelt. So gut einzelne Begriffe und Sätze erklärt sind, so schnell kann man sich in den Nebensächlichkeiten verirren und die Übersicht verlieren. Der Stil ist flapsig und unterhaltsam - gewöhnungsbedürftig für manchen, man sollte sich ein paar Seiten durchlesen, ob man sich mit der Schreibe des Autoren anfreunden kann. Von der Anschaffung als Erstbuch kann ich nur abraten - die klassischen, bewährten und immer wieder überarbeiteten Bücher von G. Fischer oder K. Jänich sind bessere Alternativen. Hat man sich erst an den abstrakt-strengen Stil gewöhnt, findet man dort auch Jahre später noch alles wichtige wieder und kann es sich schnell wieder aneignen. Den Beutelspacher als Verständnishilfe und Aufgabensammlung hinzuzuziehen, ist sicherlich sinnvoll (wenn man die Investition nicht scheut) - aber als einziges Buch: Lieber nicht!